Curriculum
Musical
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geboren, lebt und arbeitet in Logroño, Spanien
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Akademisches Klavier und Orgelstudium am königlichen
Konservatorium in Madrid
- Orgelstudium mit Auszeichnung in Rom, Maestro Germani
Auf der Basis
seiner akademischen Ausbildung beginnt Jesús Amurrio
sich mit Neuer Musik zu beschäftigen. Entscheidende Impulse
bekommt er von der Bewegung "Álea" mit Luis
de Pablo während seiner Tätigkeit am Madrider Konservatorium
unter Cristobal Halffter. Ein wichtiger Einfluß ging
auch von Gerado Cuadra, Architekt und Priester aus. Er machte
die Bekanntschaft mit den bekanntesten zeitgenössischen
Komponisten (Boulez, Stockhausen). Eine enge Freundschaft
verbindet ihn bis heute mit dem Musiker und Komponist Jesus
Villa Rojo in Rom.
Aktuelles
Musik-Projekt
Frachträume
und Transitreisende2003
in der Galerie Rachel Haferkamp in Köln
Meine "Container
Orgel Komposition" bezieht sich auf das Werk "Crossing"
von Maica Evers. Das Zusammentreffen mit Evers und ihrer Arbeit
auf dem "Camino de Santiago" in Logroño wurde
für mich zum "Crossing-Encrucijada" (Scheideweg)
und "Cruce" (Kreuzung). Ihr Medium ist der Container,
ein kleines Element eines zunächst alltägliches
Transportsystems. Ihr untersuchender Blick öffnet die
Komplexität eines globalen Systems in seinen unterschiedlichen
Facetten:
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blue box, blauer offener Raum
- Volumen
- Farben und Zeichen
- Licht und Schatten
- Profile
- Geheimnisvoll bis mysteriös in seinem Inneren
- Erschlagend mächtig in seiner äußeren
Erscheinung
- Flüchtig in seiner vielseitigen Einsetzbarkeit
und Mobilität
"Crossing-Encrucijada" |
Maica Evers hat
mir akustische Aufnahmen vom Container Terminal in Köln
geschickt. Diese Sounds sind das Ausgangsmaterial meiner neuen
Komposition. Es ist die ContainerTerminal Stimme, der Sound
des Ortes, der durch den Begriff Stimme eine Art Personifizierung
bekommt. Also, ein Ort, der funktioniert wie ein Organismus,
in dem viele Dinge passieren, Bewegung und planmäßige
Abläufe und auf dem auch Maica Evers ihre Werke für
die Ausstellung geschaffen hat. Dieser Ort drückt sich
selbst aus, durch verschiedenen Stimmen: Maschinen, Kran,
Wind, Vogel- und menschliche Stimmen....
Gegen diese Stimmenvielfalt eines Ortes setze ich akzentuiert
die Orgel ein, deren Sound aus einer vollkommen gegensätzlichen
akustischen Welt kommt. Die Orgel, ein altes und reiches Instrument,
geprägt durch die Kirchenmusik, öffnet unendliche
Möglichkeiten der Improvisation. Man lässt ihr die
Freiheit zu klingen. So interpretiere ich lediglich ihre Vorgaben,
eine aus entfernten Sphären leise kommende C-Note, die
anschwillt und in brachialen aufeinanderstoßenden Akkorden
sich im Nichts wieder auflöst.
Miembro de la Comisión
Diocesana para la restauración de organos. Graduado
en Piano y Órgano, fue en Madrid organista de la Concepción
y posteriormente en Roma, organista titular de la Iglesia
Nacional Española, Dependiente del Ministerio de Asuntos
Exteriores.
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